Vogelstimmenwanderung am 15.Mai 2022 um 5:00 Uhr in den Goosseewiesen Eckernförde

 

Artenliste zur Exkursion des NABU Eckernförde „Frühe Vogel­stimmenführung in den Goosseewiesen“ am 15.05.2022, 5 bis ca. 9 Uhr

 

Führer: Rüdiger Schwab (Beisitzer), 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen

 

Wetter: heiter bis wolkig, zunächst neblig-kalt, später sonnig und etwas wärmer

 

Treffpunkt: Wendehammer/Parkplatz Wilhelm-Lehmann-Straße, 24340 Eckernförde

 

Route: vom Treffpunkt zum Haupteingang der Goosseewiesen, vorbei an der Grünen Hütte bis zum "Watching Point", von dort den Weg bis vor die Wasserbüffelweide und wieder zurück.

 

1.     Zaunkönig

2.     Amsel

3.     Blaumeise

4.    Fasan

5.     Mönchsgrasmücke

6.     Rotkehlchen

7.     Buchfink

8.     Singdrossel

9.     Kohlmeise

10. Zilpzalp

11. Rabenkrähe

12. Kanadagans

13. Rohrschwirl

14. Kuckuck

15. Graureiher

16. Grünspecht

17. Eichelhäher

18. Ringeltaube

19. Rohrammer

20. Neuntöter

21. Schwarzkehlchen

22. Braunkehlchen

23. Wachtel

24. Buntspecht

25. Seeadler

26. Schafstelze

27. Gelbspötter

28. Dohle

29. Rauchschwalbe

30. Mäusebussard

31. Blaukehlchen

32. Heckenbraunelle

33. Star

34. Rohrweihe

35. Grünfink

36. Silbermöwe

37. Mehlschwalbe

38. Sturmmöwe

39. Graugans

40. Klappergrasmücke

41. Silberreiher

42. Kolkrabe

43. Bachstelze

 

Hinweis:

 Als seltene, im Gebiet brütende Vogelarten wurden Braun-, Schwarz- und Blaukehlchen sowie das häufige Rotkehlchen von Rüdiger Schwab bestätigt. Damit brüten alle 4 Kehlchen-Arten im Gebiet.

 

Verfasser: Matthias Valkema

 

Fotos von Matthias Valkema und Susanne Höhnl

 


Jahresabschlusswanderung in den Hüttener Bergen am 14.11.2021

 

Wie im aktuellen Jahressprogramm des  N A B U  Eckernförde angekündigt. fand am Sonntag, 14. November 2021, die Jahresabschlusswanderung um- und durch die Hüttener Berge statt.

 

16 naturinteressierte und wanderfreudige Teilnehmer trafen sich um 09.20 Uhr auf dem Wanderparkplatz „Silberbergen“ bei "Baumgarten". Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Herrn M. Valkema erhielten wir von unserem Mitglied und Landschaftsführer Herrn R. Schwab eine grobe Einweisung in die bevorstehende ca. 10 km lange Wanderung. Gleichzeitig wurden die Teilnehmer befragt, ob denn alle damit einverstanden sind, daß unterwegs einige Fotos gemacht werden die ggf. hier in diesem Bericht veröffentlicht werden dürfen. Es sind alle einverstanden.

 

Hier nun einige Hinweise zum „Naturpark Hüttener Berge“. Er wurde 1970 gegründet, ist ca. 22.000 ha groß und der kleinste NP in Schleswig-Holstein. Es ist eine in der letzten Eiszeit geformte Endmoränenlandschaft mit Wäldern, kleinen Seen und zahlreichen Knicks mit abwechslungsreicher Flora und Fauna.

 

Unser Weg führt uns durch das Gehege Silberbergen nach Stickenwatt und über Oberschoothorst auf den Heidberg mit 99m üNN. Hier wird eine Rast gemacht. Weiter geht es vorbei am 7 Meter tiefen Rammsee, einem wichtigen Laichgewässer für die heimischen Erdkröten. Weiter geht es bergauf, bergab nach Lehmberg, Unterschoothorst und wieder durch das Gehege Silberbergen zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir sind ziemlich genau 13 Kilometer gewandert. Unterwegs haben wir zahlreiche interessante Informationen von unserem Landschaftsführer erhalten. Erwähnenswert ist noch die Feststellung, dass diese ehemaligen Kreisforsten dem Land S-H übergeben, also jetzt Landesforsten sind.

 

Ornithologisch waren die Beobachtungen wenig zahlreich. Neben den heimischen Kleinvögeln konnten wir sehen/hören:  Kolkraben, Schwarzspecht, Kleiber, Mäusebussard, Stockenten und ziehende Nonnengänse.

 

 

Beachten Sie auch bitte die kleine Bildergalerie des Berichterstatters, Herrn J.P. Schmidt.  Die Fotos haben nur Erinnerungswert, da sie nicht besonders „scharf“ geworden sind.

 


Pilzexkursion am 16.09.2021 in den Hüttener Bergen

 

Am Sonntag, 16.10.2021, hat die gem. Jahresprogramm geplante Pilzexkursion stattgefunden.

 

Auf Wunsch des Pilzsachverständigem (Mykologe), Herrn Detlev Heuer, konnte nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden.

 

Um 09.00 Uhr trafen sich die angemeldeten Gäste auf dem Parkplatz auf dem Aschberg.

 

Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden, Herrn M. Valkema, erhielten wir eine sehr gute und ausführliche Einweisung über die Biologie der Pilze. Das im allgemeinen Sprachgebrauch als „Pilz“ oder „Schwamm“ bezeichnete Gebilde stellt lediglich den Fruchtkörper der Großpilze dar. Diesen oberirdischen Fruchtkörper, der die Sporen (Samen) trägt, bilden aber nur wenige Pilze aus. Unterirdisch  befindet sich das Myzel, eine Art großes Wurzelgeflecht, das selbst kein Blattgrün produziert, sondern in Symbiose mit anderen Pflanzen, auch Bäumen, lebt. Wir hören von Schleimpilzen, Giftpilzen, Speisepilzen, Schlauchpilzen, Baumpilzen usw. usw. Sehr wichtig war Herrn Heuer der Hinweis, daß man einen Pilz, den man nicht 100%tig als Speisepilz identifizieren kann, grundsätzlich als Giftpilz behandeln muß, also entsorgen!! Bei dem Verdacht auf eine Pilzvergiftung ist unverzüglich Kontakt mit der DGfM, Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V. aufzunehmen. Hier die aktuelle Rufnummer des Giftnotrufes: (05 51) 1 92 40. Nach dieser allgemeinen Einweisung begeben wir uns in der „Forst Silberbergen“, südlich des Aschbergs in den Hüttener Bergen.  

 

Mit Körben versehen, schwärmen wir aus und innerhalb der nächsten ca. 2 ½ Stunden  werden zahlreiche Pilze gesammelt. Zwischendurch erhalten wir von Herrn Heuer und seiner Gattin immer wieder wichtige Informationen zu den Standorten bestimmter Pilzarten.

 

Auf den Parkplatz am Aschberg zurückgekehrt baut Herr Heuer einen großen Tisch auf. Alle gesammelten Pilze, nach Arten sortiert, finden hier Platz. Nach einer ausführlichen Beschreibung werden giftige und ungenießbare Pilze von den essbaren- getrennt. Es gibt Vorschläge, wie die Speisepilze zubereitet werden können. Aktuelle Literatur zur Pilzbestimmung steht zur Verfügung.

 

Hier nur eine kleine Auswahl der gesammelten Pilze: Hallimasch, Steinpilz, Stinkmorchel, Milchling, Pfifferling, Gelber Knollenblätterpilz, Dickschaliger Kartoffelbovist, Echter Zunderschwamm, Maronenröhrling, Schirmpilz oder Parasolpilz, Lackbläuling, Schopftintling, Prachtbecherling, Waldchampignon, Stockschwämmchen, div. Täublinge,  Schwefelporling, Krause Glucke und teile eines Fliegenpilzes. Dieser, der Rote Fliegenpilz (Amanita musceria) ist der Pilz des Jahres 2022, obwohl er sehr giftig ist.

 

Beachten Sie bitte auch die kleine Bildergalerie des Berichterstatters.

 

 

Und noch ein Hinweis auf unsere nächste Veranstaltung. Am Sonntag, den 14.11.2021 unternehmen wir unsere Jahresabschlusswanderung durch die Hüttener Berge. Geführt werden wir von Herrn Rüdiger Schwab. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise in der Presse bzw. hier auf unserer Internetseite.