Unser Umwelttipp für den September :

Fahren Sie mit dem Fahrrad nicht querfeldein

 

          über Wiesen, Hänge oder mitten durch den Wald.

 

          Bleiben Sie auf Feld- und Forstwegen, den

 

          Tieren und Pflanzen zuliebe.

 

Die Pilzzeit beginnt. Sammeln Sie nur Pilze, die Sie

 

          genau kennen! Im Zweifelsfall gilt immer:

 

          Anschauen ja, aber abpflücken nein!

 

Frösche und Erdkröten ziehen langsam in ihre

 

          Winterquartiere. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig

 

          die Kellerschächte an Ihrem Haus; es sind tödliche

 

          Fallen für unsere Amphibien.

 

          Bei Bedarf helfen wir Ihnen.

 

Schon jetzt daran denken:  Mit Laub bedeckte

 

          Reisighaufen an einer stillen Ecke in Ihrem Garten

 

          können ein vorzügliches Winterquartier für unseren

 

          Igel sein.

 

 

          Beobachtungen, die Sie im September machen können:

 

Die Brombeeren sind reif, Äpfel schimmern in den

 

          schönsten Farben, die Heide blüht, auch Herbstzeitlose,

 

          Engelwurz und Baldrian.

 

Die Zugvögel versammeln sich, es sind große Kiebitztrupps

 

          auf unseren Wiesen zu sehen, zahlreiche Schwebfliegenarten,

 

          viel Spinnen am Boden, im Gezweig und an Gebäuden.

 

Die Hirschbrunft beginnt, der Siebenschläfer

 

          geht in den Winterschlaf.

 

 

          Die Heide blüht.

 

          Machen Sie einen kleinen Ausflug in das Naturschutzgebiet

 

          „Sorgwohlder Binnendünen“. Hier finden Sie einer der

 

          schönsten Heideflächen unserer Gegend.

 

          Die gemütliche Rundwanderung dauert ca. 1 Stunde.

 

          Anfahrt über Osterby, Baumgarten, A7 querend bis Owschlag

 

          und dann der Ausschilderung folgen.

 

          Einfache Fahrtstrecke von Eckernförde ca. 25 km.

 


Dringender Aufruf an unsere Mitglieder !!

Aufruf an unsere Mitglieder!  Wir brauchen dringend Hilfe bei den biotoppflegerischen Arbeiten im bevorstehenden Winterhalbjahr!!

 (Stand: Aug./Sept. 2018)

 

Wie in den vergangenen Jahren beginnen auch jetzt wieder die Arbeiten in den von uns betreuten Flächen.

 Das sind in erster Linie Wiesen, Teiche und Knicks am Goossee und die stationäre Amphibienleitanlage an der L26 im Nordosten der Stadt.

Unsere beiden Gebietsbetreuer, die Herren Siebrecht und Schmidt, inzwischen „Mittsiebziger“, brauchen dringend personelle Unterstützung aus dem Mitgliederkreis!!

 Was die beiden in den vergangenen 30 Jahren, auch mit Unterstützung ehrenamtlich tätiger Mitglieder geschaffen haben, muss erhalten bleiben.

 

Da nur wetterabhängig gearbeitet werden kann, können keine festen Termine genannt werden. Wichtig ist, daß wir einen festen Kreis von Helfern aufbauen, auf den bei Bedarf zurückgegriffenen werden kann. Wir bitten um namentliche Nennung und Angabe der Telefonnummer.

 

Immer wiederkehrende Arbeiten sind:

 

Eisvogelschutz:    jährliches Reinigen der Teiche von Bewuchs, damit der Eisvogel seine Beute, kleine Fische, erkennen kann. Das Schilf von den Teichrändern und der Bewuchs aus den Teichen muss per Karre aus dem Gelände gefahren werden.

 

Pflanzenschutz:    das in die Orchideenstandorte einwandernde Schilf muss gemäht und aus dem Gelände getragen oder mit Karren gefahren werden.

 

Knickpflege:          in zeitlich regelmäßigen Abständen müssen Teile der Knicks „auf den Stock“ gesetzt werden. Das Knickholz muss im Gelände anschließend so deponiert werden, dass es maschinell zu Holzhackschnitzeln verarbeitet werden kann. Helfer können auch gerne Knickholz oder Hackschnitzel erhalten.

 

Beweidung:           Teile der Wiesen am Goossee werden extensiv mit Schafen und Robustrindern beweidet. Damit die Tiere nicht ausbrechen können, sind die Flächen mit Schafdraht bzw., Elektrozäunen gesichert. Alljährlich im Winterhalbjahr sind ca. 50 Eichenspaltpfähle zu ersetzen.

 

Amphibienschutz: Über viele Jahre und großem ehrenamtlichen Engagement haben wir eine mobile Amphibienleitanlage betrieben. Sie wurde 2013 durch einen stationären Krötenzaun ersetzt. Dieser Zaun muss vor und nach den Zugzeiten der Amphibien ca. alle zwei Monate einmal per Motorsense freigemäht werden. Warum? Damit die Tiere nicht auf überhängendem Bewuchs auf die Straße gelangen und überfahren werden können.

 

Interessierte Mitglieder melden sich bitte beim Vorstand oder direkt bei den Gebietsbetreuern, den Herren Siebrecht oder  Schmidt. Hier können auch noch offene Fragen beantwortet werden.

 Wer Zeit hat, kann sofort unterstützend tätig werden. Die Arbeiten an den Teichen haben bereits begonnen.

 

Telefonischer Kontakt ist unter den folgenden Rufnummern möglich:

 

Herr Siebrecht:       04351-41187

 

Herr Schmidt:         04351-43461 oder mobil: 0175 9986 637

 

Beachten Sie auch bitte die folgende, kleine Bildergalerie zu den einzelnen Schutz-

 zielen. Alle Fotos stammen von unserem Mitglied J. Schmidt:

 



Die Streuobstwiese in Eckernförde (Domsland-Wiese) wird geöffnet

In wenigen Tagen ist es wieder soweit.

 

Ab Donnerstag, 20. September um 10 Uhr wird die städtische Obstwiese Nähe „Kadekerweg“ (hinter der Fa. Behn) für Bürger der Stadt zur Ernte in Haushaltsmengen freigegeben. Die Pflege der Bäume hat die Stadt Eckernförde übernommen. Damit die Streuobstwiese nicht verbuscht lässt, der  N A B U  Eckernförde sie extensiv mit Schafen beweiden. Mit Ausnahme der Erntezeit sind die Tiere ganzjährig auf der Koppel. Unsere Mitglieder, die Herren Bach, Siebrecht und J. Schmidt haben vor wenigen Tagen in ehrenamtlicher Tätigkeit die Zäune und das Haupteingangstor wieder in Ordnung gebracht, Frau Anke Mückenheim hat die „lebendigen Rasenmäher“ auf eine andere Weidefläche umquartiert.  

Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass diese Zäune nicht überstiegen werden, sondern das Haupteingangstor benutzt wird.

Trotz Hinweis werden dennoch jedes Jahr während der Ernte Bäume mutwillig beschädigt! Da noch  nicht  a l l e s  Obst reif ist, wird empfohlen, vor der Ernte auf jeden Fall einen Apfel zu probieren. So wird verhindert, dass noch unreifes Obst „auf dem Kompost“ landet. Der Reifeprozess bestimmter Sorten setzt sich noch bis in den  Oktober hinein fort!

Auch in diesem Jahr werden wieder Grundschul- und Kindergartengruppen zur Ernte eingeladen. Ein Kindergarten hat bereits zugesagt, die „Zwergengruppe“ freut sich schon.

 

Der  N A B U  bittet um Beachtung folgender Hinweise:

 

-         v o r  der Ernte unbedingt einen Apfel probieren (so lässt sich verhindern. dass noch nicht reifes Obst auf dem „Kompost“ landet)

 

          -         Bäume  n i c h t  besteigen,

 

          -         keine Äste abbrechen um an das Obst zu gelangen

 

          -         am Boden stehend nur das Obst ernten, welches erreichbar ist   o d e r

 

                    Apfelpflücker verwenden

 

           -         die Verwendung einer geeigneten Leiter ist auch erlaubt

 

           -        zur Saftgewinnung oder zur Herstellung von Apfelmus ist auch

 

das Fallobst sehr gut verwertbar.

 

Beachten Sie auch die kleine, folgende Bildergalerie. Alle Fotos stammen von Herrn J. Schmidt :

 


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Die NABU-Gruppe Schleswig lädt uns dazu ein, einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen und die Gruppe kennen zu lernen. Unter folgendem Link kann man die Gruppe Schleswig erreichen:

 

NABU-Gruppe Schleswig