Unsere Umwelttipps für den Juli:

 

  • Verhalten Sie sich in der Nähe von Teichen und

 

Tümpeln umsichtig ! Jetzt verlassen junge Frösche

 

und Kröten die Laichgewässer, um in den

 

Sommerlebensraum zu ziehen. Die Tierchen sind

 

nur so groß wie ein Daumennagel. Sie ziehen

 

bevorzugt während und nach Regenfällen.

 

  • Sammeln Sie Regenwasser für die Gartenbewässerung.

 

Gießen Sie Pflanzen nur, wenn es kühl ist, nicht in

 

der Mittagshitze, in der das Wasser schnell wieder

 

verdunsten würde bzw. die Pflanzen geschädigt werden

 

können.

 

  • Verzichten Sie darauf, aus dem Urlaub Souvenirs

 

von Tier- und Pflanzenteilen mitzubringen. Sie leisten

 

so einen Beitrag zum weltweiten Artenschutz.

 


"Aktion Ferienspaß" (Programmheft)                      in Eckernförde im Sommer 2026

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Programmheft "Aktion Ferienspaß" in Eckernförde
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Vogel des Jahres 2026

Das Rebhuhn macht als Vogel des Jahres 2026 auf seine missliche Lage aufmerksam

 

Als typischer Feldvogel vielfältiger Agrarlandschaft setzt die Monokultur den Rebhühnern stark zu – offene Blühstreifen oder Brachstreifen helfen

 

Das Rebhuhn (lat. Perdix perdix) ist Vogel des Jahres 2026 und löst damit den Hausrotschwanz ab.

Die Lage des Rebhuhns war nicht immer so desolat. Früher war es ein häufig zu beobachtender Kulturfolger, doch um 1990 brach sein Bestand stark ein. Der Grund ist im Wesentlichen die intensive Landwirtschaft. Felder werden ausgeweitet, Feldraine und Büsche verschwinden, dazu kommt ein hoher Pestizideinsatz. In dieser ausgeräumten Agrar-Landschaft findet das Rebhuhn zu wenig Nistplätze und kaum Nahrung. Wegen des starken Rückgangs kürte der NABU das Rebhuhn bereits 1991 zum Vogel des Jahres.

Rebhühner gehören zu den Hühnervögeln. Auf dem Rücken sind sie vorwiegend braungrau marmoriert, ihre Brust ist grau und das Gesicht orangebraun gefärbt. Die männlichen Rebhühner lassen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden ihren Revierruf hören, ein raues „kirräck“. Das Rebhuhn brütet in dichtem Gebüsch und Hecken. Darum kann es schwierig sein, sie zu entdecken. Am besten sind sie an Feldrändern und -säumen zu beobachten, da dort die Vegetation nicht zu hoch ist. 

Erwachsene Rebhühner ernähren sich vorwiegend pflanzlich, ab und zu steht aber auch tierische Kost auf ihrem Speiseplan. So fressen sie grüne Pflanzenteile, Körner oder Samen ebenso wie kleinere Insekten. Jungtiere hingegen ernähren sich in der ersten Zeit hauptsächlich tierisch. Das Rebhuhn ist ein Standvogel, es lebt das ganze Jahr über bei uns.

Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.


Veranstaltungen des NABU Eckernförde

Hier geht es zu unseren Exkursionen und Vorträgen. Wir freuen uns auf dich!