Unsere Umwelttipps für den Oktober :

Schaffen Sie ein Winterquartier für unsere bedrohten Igel:

 

Eine mit Heu und Laub gepolsterte Mulde wird mit Astwerk,

 

Brettern und Steinen überdacht und anschließend mit Folie

 

und einer weiteren Schicht Laub gegen Witterungseinflüsse

 

geschützt.

 

Laub ist kein Abfall! Es ist nur von Rasenflächen zu entfernen;

 

ansonsten kann es liegen bleiben. Häufen Sie es unter Bäumen

 

und Sträuchern auf :  Igel, Insekten und Kleinlebewesen

 

benutzen es gern als Winterquartier.

 

Es gibt viele technische Helfer für die Gartenarbeit, darunter

 

auch Laubsauger. Vom Einsatz dieser Geräte möchten wir

 

aber d r i n g e n d abraten. Durch die Verwendung von

 

Laubsaugern wird eine Vielzahl nützlicher Bodeninsekten

 

vernichtet. Greifen Sie lieber einmal mehr zum Besen und Rechen.

 

 

Jetzt sind unsere Amphibien auf der Suche nach einem

 

Winterquartier.

 

Hausbesitzer in der Nähe von Feuchtgebieten mögen bitte

 

jetzt ca. einmal wöchentlich ihre Kellerschächte und Niedergänge

 

kontrollieren. Viele Amphibien (Molche, Frösche und Kröten)

 

finden darin den Tod, wenn sie nicht eingesammelt und an

 

sicherer Stelle wieder ausgesetzt werden.



Warnung vor verdächtigen Samentütchen !!

Warnung vor Samentütchen

 

Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (Julius-Kühn-Institut) warnt vor der Aussaat von Pflanzensamen unbekannter Herkunft. Weltweit bekommen Menschen derzeit Päckchen mit Pflanzensamen zugeschickt, die sie nicht bestellt haben, teilten die Hamburger Wirtschaftsbehörde und die Verbraucherschutzzentrale Schleswig-Holstein gestern gemeinsam mit. Der konkrete Absender ist unbekannt. Vermutet wird eine Betrugsmasche, bei der sich Händler in fremde Online-Konten einloggen, dort Bestellungen tätigen und Bewertungen abgeben. Die Sendungen sind illegal und sie können Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien oder Viren enthalten. Außerdem könne es sich um Pflanzen handeln, die eine Gefahr für heimische Natur bedeuten. Wer ein solches Päckchen erhält, sollte es unbedingt im Restmüll entsorgen und sich an den zuständigen Pflanzenschutzdienst wenden.

 


Aktuelles zum Eisvogelschutz in den Goosseewiesen

Unterstützung für den bei uns selten gewordenen Eisvogel.

 

Wie jedes Jahr im Herbst haben im September/Oktober ehrenamtlich tätige Mitglieder des NABU Eckernförde in mühevoller Arbeit bisher 4 Teiche in den Wiesen am Goossee von Bewuchs befreit. Warum? In diesem Jahr hat hier eine erfolgreiche Brut des Eisvogels stattgefunden, eine zweite Brut wurde gestört. Die Bruten fanden in diesem Jahr  in einem natürlichen „Prallufer“ statt.

 

Es ist vorgesehen, die drei künstlichen Nisthilfen für den Eisvogel noch in diesem Winterhalbjahr einer Grundüberholung zu unterziehen. Auswaschungen müssen überarbeitet werden.

 

Bei der Reinigung der Teiche wurde festgestellt, dass die Anzahl der Kleinfische deutlich abgenommen hat. Was ist zu tun, um hier für Abhilfe zu sorgen? Auf Empfehlung eines Teichwirtes aus Aukrug wurde vorgeschlagen, ca. 1000 „Moderlieschen“ in den Teichen auszusetzen. Nach Vorstandsbeschluss wurden am 03. Oktober die Kleinfische gekauft und in vier der Teiche eingebracht.

 

Da der Eisvogel ein Höhlenbrüter ist, der bevorzugt in Prallufern von Bächen und  Stillgewässern brütet, diese in der freien Natur bei uns aber kaum noch vorkommen, wird hier in den Wiesen am Goossee mit drei der ca. 1 Kubikmeter großen Nisthilfen „nachgeholfen“. Unsere Fließgewässer, Bäche und Auen sind immer noch stark „kanalisiert“, zu „Vorflutern“ degradiert oder in Rohren unter der Erde verschwunden.

 

In den kalten Wintern der letzten Jahre sind viele unserer Eisvögel verhungert. Eine dünne Eisschicht auf den Teichen reicht schon, und der Eisvogel kann seine Beute nicht mehr erreichen; er verhungert, falls es ihm nicht gelingt in der Nähe ein noch offenes, fischreiches Fließgewässer zu erreichen. Eine erfolgreiche Brut hatte es zuletzt in den Wiesen am Goossee im Jahr 2019 gegeben.

 

Bezogen wurden die „Moderlieschen“ bei der „Fischzucht Aukrug“, Jan Kemnitz (Fischwirtschaftsmeister), Itzehoer Str. 9, 24613 Aukrug-Innien, Tel.: 04874 730, Fax: 04873 1590,

 

                   e-mail: jan.kemnitz@fischzucht-kemnitz.de

 

Beachten Sie auch bitte die kleine Bildergalerie, alle Fotos von J.P.Schmidt, die Eisvogelaufnahmen und das kurze Video aus den Goosseewiesen hat Herr Thies Hinrichsen gemacht.

 

Berichterstatter: J.P.Schmidt

 

Beachten Sie auch die von J.P.Schmidt gemachten, folgenden Fotos in dieser Sache:

 


Naturfilm-Video über Natur in                                    Eckernförde und Umgebung

In Zusammenarbeit mit der Touristik Eckernförde und dem jungen Biologiestudenten Thies Hinrichsen, der seit einiger Zeit vom NABU Eckernförde unterstützt wird , ist ein wunderschöner Kurzfilm entstanden.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch die Touristik Eckernförde steht hier der LINK zur Verfügung.


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