Dringende Bekanntgabe wegen der Corona-Auswirkungen:

 

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden bis auf weiteres sämtliche öffentlichen Veranstaltungen und interne, gemeinschaftliche Arbeitseinsätze des NABU Eckernförde abgesagt.

 

Matthias Valkema
1. Vorsitzender des NABU Eckernförde"

Unsere Umwelttipps für den Juni :

Ein verfrühter Heckenschnitt kann für viele Singvögel

tödlich sein. Hecken vor dem Schnitt auf Vogelnester

kontrollieren!

 

Verzichten Sie in Ihrem Garten auf Düngung mit Torf.

Durch den Torfabbau werden unsere letzten Moore,

wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen, zerstört !

Sehr guten Kompost erhalten Sie günstig in der

städtischen Kompostierungsanlage am Goldammerweg.

 

In der Natur sind jetzt zu beobachten:

In/auf Teichen und Seen blüht jetzt der Wasserhahnenfuß

und die Wasserfeder. Der Teich-/Wasserfrosch laicht noch,

sein Rufen ist auch bei uns zu hören, die erste Generation

des Diestelfalters ist zu sehen, Großlibellen fliegen,

Jungfüchse kommen vor den Bau,

Maiglöckchen und Margariten blühen …..

 


Die Blume des Jahres 2020 - der Fieberklee blüht bei uns in den Goosseewiesen

Blume des Jahres 2020 auch in Eckernförde

 

Im Süden der Stadt Eckernförde betreut der NABU Eckernförde städtische Flächen, die sich in ihrer Naturausstattung bezüglich Flora und Fauna in den letzten 30 Jahren außerordentlich positiv entwickelt haben. Ehemals intensiv genutzte Grünländereien wurden renaturiert, Feuchtwiesen, Gräben und Teiche sowie Knicks angelegt.

 

Es haben sich Pflanzengesellschaften eingestellt unter denen sich auch einige der „Roten Liste“ befinden.

 

Jetzt im Mai blüht hier an den Graben- und Teichrändern der selten gewordene Fieberklee (Menyanthes trifoliata), von der LOKI SCHMIDT STIFTUNG  zur „Pflanze des Jahres 2020“ gekürt. Die Pflanze wird auch Bitterklee genannt. Wie der Name sagt, könnte man die Pflanze tatsächlich für einen Klee halten, denn die großen dreiteiligen grünen Blätter gleichen denen des Klees; er ist aber nicht mit dem Klee verwandt und kann auch - anders als früher geglaubt -  kein Fieber senken. Der Fieberklee gehört in die Familie der Enziangewächse.

 

Warum ist diese Pflanze zur Blume des Jahres gekürt worden? Weil immer noch Moore, Sümpfe und Feuchtwiesen drainiert/trocken gelegt werden, verliert der Fieberklee zunehmend seine bevorzugten Standorte. Gemäß Bundesartenschutzverordnung steht er unter besonderem Schutz und darf ohne Genehmigung in der Natur  n i c h t  entnommen werden!

 

In den Wiesen am Goossee wächst der Fieberklee vom Rand der Teiche in die Flachwasserzonen hinein, seine Blütenstände werden 15 bis 30 cm hoch und  gerne von Hummeln besucht.

 

In Gesellschaft mit dem Fieberklee blühen zurzeit auch die „Wasserfeder“, letzte Sumpfdotterblumen, einige Seggenarten, die ersten gelben Wasserschwertlilien, Bachnelkenwurz, Wiesenschaumkraut und andere.

 

Beachten Sie bitte auch die folgende kleine Bildergalerie.

 

Berichterstatter: J.P. Schmidt

 


Wieder geschützte Orchideen in "unseren" Goosseewiesen

 

Orchidee des Jahres 2020 auch in Eckernförde!

 

Wie  schon im Mai berichtet, kommt nicht nur die Blume des Jahres 2020, der Fieberklee, in den vom NABU Eckernförde betreuten Flächen am Goossee vor, sondern auch die Orchidee des Jahres 2020, das Breitblättrige Knabenkraut/Dactylorhiza majalis.  Weil auch diese Pflanze durch immer noch zunehmenden Verlust ihres Lebensraumes - dieses sind die Feuchtwiesen - stark bedroht ist, hat der NABU Bundesverband sie zur Orchidee des Jahres 2020 gekürt.

 

Das Breitblättrige Knabenkraut ist viel stärker an feuchte Standorte gebunden als das Gefleckte Knabenkraut. Es blüht von Mai bis in den Juni hinein. Große Exemplare können bis zu 50 cm hoch werden.

 

Vor vielen Jahren haben wir mit der Wiedervernässung unserer „Orchideenwiese“ begonnen, einige wenige Exemplare gab es damals noch. Heute sind sie auf eine dreistellige Stückzahl angewachsen!!

 

Zum Erhalt und zur Förderung dieser streng geschützten Art muss alljährlich im Winterhalbjahr das eindringende Schilf per Hand gemäht und aus dem Gelände getragen werden. Eine mühsame Arbeit für unsere ehrenamtlichen Helfer. Nachdem die Saat der Knabenkräuter ausgereift ist und am Boden liegt, werden unsere „lebendigen Rasenmäher“, eine kleine Herde der Grauen Gehörnten Heidschnucke, auf die Fläche geschickt. Die Tiere verbeißen dann die Seggen, Binsen und das eindringende Schilf.

 

Wie auch viele andere Orchideenarten lebt auch das Breitblättrige Knabenkraut in Symbiose mit „Mykorrhizapilzen“. Das Wurzelwerk des Pilzes lockert den Boden auf und liefert der Orchidee Wasser und Mineralstoffe; diese wiederum versorgt das Pilzgeflecht mit Kohlehydraten. Ohne diese Symbiose würde es viele Orchideen nicht geben.   

 

Und nun das Wichtigste:

 

Am 28. Mai haben wir die Orchideenvorkommen auf den von uns betreuten Flächen gezählt. Unter größter Vorsicht und Einteilung der Fläche in kleine Raster haben wir 1.613 blühende Exemplare registriert!! Ein Erfolgserlebnis für uns und der Beweis dafür, dass die mühevolle Arbeit zum Erhalt dieser Art sich gelohnt hat. „Unsere“ Orchideen wachsen in Pflanzengesellschaft mit Kuckucklichtnelke, Bachnelkenwurz, Wasserschwertlilie, Sumpf-Vergissmeinnicht, Hahnenfuß und anderen.

 

Berichterstatter: J.P. Schmidt

 

(von ihm stammen auch die Fotos in der nachfolgenden kleinen Bildergalerie) 

 


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