Unser Umwelttipp für den Dezember :

Denken Sie auch zur Weihnachtszeit an die Umwelt.

 

Verschenken Sie Dinge, die lange haltbar sind und

 

auch repariert werden können (keine „Wegwerfartikel“).

 

 

Verzichten Sie auf aufwändige Verpackungen.

 

Geschenke lassen sich auch hübsch in Zeitungspapier,

 

Beuteln (gefertigt aus Textilresten) und anderen,

 

wieder verwendbaren Materialien, verpacken.

 

 

Bevor Sie lebende Tiere verschenken, sollten Sie

 

sich genauestens über deren Pflege, Bedürfnisse,

 

Unterhaltskosten und dem höchstmöglichen

 

Lebensalter informieren.

 

Leider landen viele Tiere schon wenige Tage

 

nach dem Fest in den ohnehin schon überfüllten

 

Tierheimen oder sie werden einfach „ausgesetzt“!

 

Das kommt einem Todesurteil gleich!

 

 

Vielleicht erfüllt ein kuscheliges Plüschtier auch

 

den Zweck etwas zum „Knuddeln“ zu haben?!

 



Die Singschwäne kommen wieder vom Norden

Mit dem ersten Kälteeinbruch in Osteuropa, können bei uns wieder die "durchreisenden" Singschwäne beobachtet werden. Der „Trichterwirkung“ der Eckernförder Bucht folgend halten sie sich in der Goosseeniederung im Süden der Stadt auf.

 

Singschwäne machen durch häufige Kontaktrufe auf sich aufmerksam. Auch vom Goossee her sind die ersten Singschwäne (Cygnus cygnus)  zu hören. Bedeutet das möglicherweise den Wintereinbruch oder einen langen Winter?

 

Außergewöhnlich ist das Vorkommen dieser Vögel bei uns nicht. Sie gehören zu den Wintergästen in Schleswig-Holstein und vergesellschaften sich gerne mit dem kleineren Zwergschwan und hier ebenfalls überwinternden Wildgänsen. Alle drei Arten sind etwa von November bis März zu beobachten. Bevor die Singschwäne bei uns eintreffen, sind sie mindestens 1.500 Kilometer weit geflogen!  Ihre Brutgebiete liegen in Island, Nordostskandinavien und in Russland nordwestlich des Uralgebirges. Singschwäne sind Vegetarier, fressen bevorzugt Wasserpflanzen sind im Winter aber auch auf Feldern anzutreffen wo sie sich von Gras, Halmen und Blättern ernähren.

 

Singschwäne haben eine deutlich größere Fluchtdistanz als die heimischen Höckerschwäne. Man sollte sich ihnen nicht zu sehr nähern, denn jedes Auffliegen kostet den schweren Vögeln enorme Kraftreserven, außerdem gelten sie als angriffslustig.

 

Der „Steckbrief“ eines erwachsenen Singschwans: Körperlänge 1,40 – 1,60 Meter, Flügelspannweite 2 – 2,35 Meter, Gewicht 9 – 11 Kilogramm, Alter bis zu 10 Jahre. Diese

 

Schwäne leben, wie auch unser Höckerschwan, monogam. Der Ruf der Singschwäne ist weithin vernehmbar und wird von Laien leicht mit dem Ruf der Kraniche verwechselt. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zum heimischen Höckerschwan ist der gelbe Schnabel ohne den schwarzen Höcker auf der Schnabelwurzel. Der Schnabel des Höckerschwanes ist rotorange.

 

Berichterstatter: J.P. Schmidt

 

Hier sind einige Fotos des Singschwans zum besseren Erkennen:

 

Links ein Altvogel und rechts ein Jungvogel


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Dringende Bitte um Unterstützung an unsere Mitglieder :

 

Seit nahezu vier Jahrzehnten haben wir vom NABU Eckernförde in jedem Jahr zwei - in den letzten drei Jahren allerdings nur noch eine - in der Regel 5-tägige Exkursionen in verschiedene Natur-Landschaften und Naturschutzgebiete im norddeutschen Raum sowie in grenznahe Gebiete von Dänemark und Polen angeboten und auch durchgeführt. Die während dieser Exkursionen gemeinschaftlichen, naturkundlichen Tagesführungen wurden oft durch die Besichtigung vor Ort befindlicher Sehenswürdigkeiten aller Art ergänzt. Abends wurde in der Regel ein gemeinschaftliches Abendessen in gemütlicher Runde im jeweiligen Quartier eingenommen; dabei wurden dann die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Das Gemeinschaftsgefühl war den Teilnehmern bei den Touren immer willkommen und wichtig.

 

Die Teilnehmerzahl schwankte meist um die Zahl 15.  Ziel war es bei den Planungen der Touren stets,  die Quartierkosten vor Ort so niedrig wie möglich zu halten. Die An- und Abreisen zu/von den Exkursionsgebieten wurden jeweils  mit eigenen Fahrzeugen - meist in Fahrgemeinschaften - organisiert und durchgeführt.

 

Zeitlich wurden die Touren stets so gelegt, dass ein Wochenende enthalten war, sodass oftmals auch Berufstätige durch Inanspruchnahme von wenigen Frei-Tagen teilnehmen konnten. Jahreszeitlich gesehen wurden die Exkursionen in der Regel für den Mai und/oder den Oktober eingeplant.

 

Diese Touren wurden die vielen Jahre von unseren beiden Mitgliedern Karl-Heinz Siebrecht und Jürgen Peter Schmidt organisiert, begleitet und fachlich geführt. Aus Altersgründen können und wollen diese beiden älteren Mitglieder diese Exkursionen nicht mehr durchführen. Daher droht uns in Zukunft eine Streichung dieser Touren aus unserem jährlich angebotenen Veranstaltungsprogramm.

 

Damit diese so genannten „Highlights“ im Jahr nicht eingestellt werden müssen, suchen wir ein bis drei Mitglieder (evtl. auch als Organisationsteam), die Lust und Zeit hätten, diese Art von Exkursionen zu organisieren. Eine naturfachkundige Begleitung durch Kenner der Fauna und/oder Flora aus unseren Reihen kann sicherlich auch beigestellt werden.

 

NABU-Mitglieder, die an so einer Aufgabe Interesse hätten, mögen sich bitte beim Vorstand (entweder telefonisch oder per E-Mail über info@nabu-eckernfoerde.de) melden. Eine ideelle Unterstützung bei der Organisation solcher Touren sowie Vorschläge von Tourenzielen kann von den bisherigen Organisatoren als Start- bzw. Einarbeitungshilfe beigestellt werden.

  

Wir bitten alle Mitglieder, die diesen Aufruf lesen, darüber nachzudenken, ob sie Lust und Zeit hätten, unseren Verein in dieser Sache zu unterstützen.

 

Der Vorstand des NABU Eckernförde