Mithilfe beim Amphibienzaun in Altenhof

 

Der NABU Eckenförde hilft mit

 

Im Bereich des Guts-Teiches Altenhof unterstützt auch dieses Jahr wieder ein Team von Helfern Amphibien auf dem Weg in ihr Laichgewässer. Zum Schutz vor Straßenverkehr hat die Gemeinde einen mobilen Amphibienschutzzaun beschafft, der im Frühjahr an kritischen Stellen entlang der K19 von freiwilligen Helfern aufgestellt und überwacht wird.

 

Wird es nachts mehr als 4 Grad, sind die Kröten und Frösche unterwegs. Unser Zaun rettet sie vor den Autos auf ihrer gefährlichen Reise. Der Zaun verwehrt den Weg auf die Straße und die Eimer sind die Rettungsstationen. In diese fallen die Kröten und Frösche auf dem Weg zum nahegelegenen Wasser. Entfernungen zwischen 400 m und 2 km werden von den Tieren zurückgelegt. Die Wanderungen setzen in der Dämmerung ein und finden nur nachts statt. Tagsüber sind die Tiere nicht auf der Straße und Autofahrer brauchen hier nicht angepasst fahren. Aus den Eimern werden die gefangenen Tiere abends und morgens befreit und auf die andere Straßenseite getragen. Dabei ist es wichtig die Geretteten zu zählen, um den Bestand zu kennen.

 

Dieses Jahr fand der Aufbau am 7. März statt. Zahlreiche Helfer aus den umliegenden Gemeinden und Mitglieder der Goosseewiesen-AG im NABU Eckernförde kamen zusammen. Dadurch konnte der Zaun an nur einem Vormittag aufgebaut werden. Vielen Dank an alle Beteiligten für die tolle Unterstützung.

 

Die Aktion wird vermutlich bis Mitte April dauern. Dann kann der Zaun wieder abgebaut werden. Bis dahin werden morgens und abends die Eimer kontrolliert und die Anzahl der Tiere genau dokumentiert.

 

Im Folgenden einige Eindrücke von den Arbeiten:

 

 


Unsere Amphibienleitanlage an der L26

Die Geschichte unserer Amphibienleitanlge vom "Krötenzaun" bis zum Amphibientunnel wurde jetzt im Jahrbuch 2016 der Heimatgemeinschaft Eckernförde veröffentlicht. Der Autor ist unser ehemaliger Schutzgebietsbetreuer und ehemaliger 1. Vorsitzender sowie Initiator des ganzen Projektes Jürgen Peter Schmidt.

 

Die nachfolgend dokumentierte Geschichte als Auszug aus dem besagten Jahrbuch gibt umfassende Informationen über den Werdegang:


Einige Belegfotos von den Tunnel-Wanderern